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Einbau Wärmemengenzähler bei zentraler Warmwasserversorgung bis Ende 2013

 

Jetzt daran denken: Bei der zentralen Warmwasserversorgung im Mehrfamilienhaus ist der Einbau eines Wärmezählers ab 2014 Pflicht


In diesem Jahr wird es ernst: Die bereits im Jahr 2009 in der Heizkostenverordnung (HKVO § 9 Absatz 2) festgelegte Frist zum Einbau eines separaten Wärmezählers für die zentrale Warmwasserversorgung läuft Ende des Jahres 2013 aus. Spätestens ab 31.12.2013 muss der Wärmezähler eingebaut sein. Ansonsten können Mieter eine Kürzung der Kosten von 15% geltend machen (HKVO § 12 Absatz 1).

 

Aufgrund der vielfältigen Energieeinsparmaßnahmen bei der Dämmung des Hauses, bei der Verringerung von Wärmeverlusten durch neue Fenster und Türen und durch den Einsatz energieeffizienter Heizanlagen nimmt der prozentuale Anteil der Kosten für die zentrale Warmwasserversorgung im Mehrfamilienhaus an den Gesamtkosten für Heizung und Warmwasser zu, da die absoluten Kosten für das Heizen der Räume abnimmt. Die Warmwasserversorgung wird also zu einem wichtigen Kostenfaktor in der Abrechnung.

 

Dem will der Gesetzgeber Rechnung tragen, indem er mit dieser Verordnung eine möglichst verursachungsgerechte Verteilung der Warmwasserkosten auf die einzelnen Wohneinheiten vorschreibt.

 

Die Mindestausstattung sieht dabei einen zentralen Wärmezähler bei der zentralen Warmwasserversorgung vor. Demnach ergeben sich die Kosten für Heizwärme aus dem Gesamtverbrauch für die Heizung und Warmwasseraufbereitung abzüglich der jetzt gemessenen Kosten für den Warmwasserverbrauch.

 

Empfohlen werden Wärmezähler, die mit Ultraschall arbeiten. Sie unterliegen keinem messtechnisch verursachten Verschleiß, sind bei der Messung genau und kommen auch mit wechselnden Temperatur-, Druck- und Volumenänderungen, die bei der Warmwasseraufbereitung häufig anzutreffen sind, gut zurecht.

 

Der Wärmezähler kann beim entsprechenden Wärmedienstleister bestellt und durch den Fachhandwerker des Sanitär- Heizungs- und Klimahandwerks eingebaut werden.

 

Die Beauftragung des Einbaus sollte bald erfolgen, da zum Jahresende neben der dann zu erwartenden saisonalen Mehrbeschäftigung der Fachbetriebe auch zusätzlich mit einem Auftragsstau wegen des Einbaus der Wärmezähler in letzter Minute zu rechnen ist.