Ihr Ansprechpartner:

Marc Dressel

T (0221) 30 23 51 15

tkylzzlsGptk4kylzzls5kl

Home ›› News

Sie möchten auf dem Laufenden sein, was sich im Immobilienbereich tut?

Wir informieren uns für Sie – jeden Monat neu!

 

Neue Regeln für Mietpreisbremse ab 01.01.2019  

 

Am 5. September 2018 hat das Bundeskabinett den Gesetzesentwurf mit den neuen Regeln für die Mietpreisbremse verabschiedet. Als nächstes wird der Bundestag über das Gesetz beraten.

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat nach langen Diskussionen in der Koalition ihren Reformentwurf für das neue Gesetz durch das Kabinett gebracht. Das „Mietrechtsanpassungsgesetz (MietAnpG)“ sieht u.a. folgende Änderungen für Vermieter und Mieter vor:

 

1. Vermieter müssen in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt ihre Miete aktiv und unaufgefordert begründen, sofern sie eine mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegende Mietforderung haben.

Ausnahmen:

  • Es gab eine höhere Vormiete; hier muss diese schriftlich den neuen Mietern dargelegt werden.
  • Es wurde umfassend modernisiert oder es handelt sich um einen Neubau.

 

2. Liefert der Vermieter keine Begründung für eine höhere Miete, kann der Mieter – auch nach Einzug – die Mietkosten verweigern, die über der ortsüblichen Vergleichsmiete plus zehn Prozent liegen. Dies gilt ab dem Zeitpunkt, an dem er den Vermieter rügt und kann nach dem neuen Gesetz in vereinfachter Form, also ohne weitere Detailangaben, geschehen.

 

3. In Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt dürfen Modernisierungskosten nur noch in Höhe von acht Prozent jährlich auf die Mieter umgelegt werden. Bisher waren elf Prozent möglich.

 

4. Wenn Eigentümer Modernisierungsmaßnahmen gezielt dazu einsetzten, ihre Mieter aus den Wohnungen zu vertreiben, ist dies künftig eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 100.000 Euro Strafe geahndet werden kann.

 

5. Vermieter dürfen Modernisierungsumlagen bis 10.000 Euro einfacher berechnen: Sie können 70 Prozent der Summe als Modernisierungskosten umlegen.